«Liebst du um Schönheit…»

«Liebst du um Schönheit…»

Unser Freund Luc hat uns die Frage gestellt, wie es denn um die Schönheit stehe. Nun, es gibt zu diesem Thema in der Tat sehr viel zu sagen, doch sollten wir vielleicht zunächst klären, auf welcher Ebene wir das Thema abhandeln wollen.

Schönheit entsteht grundsätzlich im Auge des Betrachters und es ist mir ganz und gar bewusst, dass diese Antwort zwar stimmt, jedoch den Durst der wissenshungrigen Seele beileibe nicht löscht… (lacht) und auch die Tatsache, dass Schönheit und ihreIdeale sich durch Zeit und Kulturepochen gewandelt und geändert habe,n tut nichts zur Sache. Vielmehr liegt das Interesse wohl darin zu erfahren, warum es denn so ist, dass manche Menschen mit einem unverschämt hohen Startkapital an körperlicher Schönheit hier auf diesem Planeten landen und andere wiederum mit weniger Schönheit. Was sind die geistigen Ursachen für das, was wir im Allgemeinen als körperliche Schönheit empfinden?

Nun, lasst mich dazu etwas ausholen. Wenn wir zurückgehen in eine Zeit, in der unsere Planet noch fein war und weit entfernt von unserer dichten Stofflichkeit (siehe  Kapitel 1 in „Radio Equon“) so stellen wir fest, dass sich alle menschlichen Wesen in ihrer frühen form sehr ähnlich, man könnte schon fast sagen identisch sind. Es gibt minime Unterschiede in der physischen Gestalt. Sie hatten aber dennoch nicht die geringsten Schwierigkeiten, sich zu erkennen und unterscheiden, da sie energetisch noch komplett durchscheinend waren und der leicht und fein schwingende Körper die Seeleneigenschaften  nach aussen projiziert hat. Jeder konnte in seinem gegenüber erkenne, was und wer er oder sie war. Auch die Geschlechter waren noch nicht so deutlich in ihrer Optik unterschieden.

Jeder hatte also beim Ausgangspunkt einen physischen Körper, der ein stückweit noch ein weisses Blatt Papier war, auf dem noch fast nichts notiert war.

Und dann mit jeder neuen Verkörperung – und bitte seid euch bewusst, ihr habt deren sehr viele gemacht – wurde etwas Neues auf dem Zettel „Körper“ vermerkt und ihr habt euch im Aussen durch euren physischen leib selbst erschaffen und ausgedrückt. Jeder Erfahrung, alle Emotionen, die ihr durchlebt habt, haben euren heutigen körperlichen zustand erschaffen. Euer stellt das Produkt und die Summe eurer Erfahrungen dar, er ist der künstlerische selbstausdruck der Seele. Ihr begegnet in ihm eurer Essenz. Aber jetzt Vorsicht: wertet und be-wertet euch nicht über eure Körper innerhalb eurer kulturellen Grenzen, da begeben wir uns sonst auf gefährliches Glatteis…

Es kommen weitere Faktoren hinzu, die eure Gestalt massgeblich beeinflussen und prägen: je nachdem in welche genetisch-biologische Linie hinein ihr euch verkörpert, macht ihr gewisse Kompromisse, was den „idealen“ Körper für euch angeht. Bevor wir uns zu einer Verkörperung entschliessen, haben wir in der Regel mehrere Optionen vor uns und entscheiden dann – auch mit dem Rat unserer Lehrer – für die eine oder die andere Realisierung. Da wir in einen niederdimensionalen Käfig eintauchen in dieser Dimension, ist es immer sehr wahrscheinlich, dass wir uns dabei den Kopf anbumsen irgendwo…das heisst: Gemessen an einer höherdimensionalen Lösung, machen wir immer bestimmte Kompromisse. Hier auf der Erde sind die Lösungen dennoch perfekt, und die bestmöglichen…doch das ist eine andere Geschichte.

Zur ersten Ebene, die den Körper durch die durchlebten Verkörperungen formt und strukturiert, werden wir also zusätzlich durch kleine „Unpässlichkeiten“ mitbestimmt und mitgeformt. Ihr seht also, dass es schon nur durch die ersten beiden Faktoren zu unfassbar komplexen Mischformen kommt. Und dies ist eigentlich erst der Anfang des Programms, das euren physischen Zustand schreibt…Es ist aufgrund von körperlichem Aussehen vordergründig kein direkter Rückschluss auf Charakter und Seele der jeweiligen Person zu schliessen. Jedoch ist es energetisch möglich, den Körper einer Person zu lesen.

Jedes Körperteil, jedes Organ, die Strukturierung der Gliedmassen sind Datenspeicher und beinhalten alte Information und Erfahrungen der Seele.

Es ist jedoch von sehr grosser Wichtigkeit zu verstehen, dass es sich hierbei nicht um vordergründige Verbindungen handelt. „Dann heisst, das ja also, dass Schönheit aufgrund dieser verschiedenen beteiligten Faktoren zufällig entsteht…“ Nein, das heisst es dennoch nicht, da die Seele nicht würfelt, sondern plant…jedoch sind die dem Prozess zugrunde liegenden Vorgänge so hochkomplex, dass sie das normale menschliche Bewusstsein übersteigen. Man könnte diese Dinge wohl am besten an Hand einer Testperson, darlegen, die es erlauben würde, dass man ihre Geschichte aufrollt durch mehrere Inkarnationen hindurch.

Manchmal wählt sich die Seele auch eine bestimme Reminiszenz aus in einem Körper an vergangenen Erfahrungen, einfach weil es geht und weil es möglich ist. Wie ein Schmuckstück, das  man auswählt an einem bestimmten Tag zu tragen. Eine sehr junge Seele kann sich Schönheit wählen quasi als Schutz und technisch weil sie noch nicht viele Erfahrungen mitbringt, die den Körper determinieren. Eine sehr alte Seele wiederum kam als sehr schön empfunden werden obwohl sie eigentlich üblichen idealen nicht entspricht, aber ihre hohe Frequenz einen Zustand von Vollkommenheit ausstrahlt über das physische hinaus.

Ich hoffe, diese rudimentären Ansätze zum Thema Schönheit waren ein erster Einstieg für interessiert in diese wahrlich komplexe Materie, die es sich zu studieren sehr lohnt, nicht nur der Schönheit wegen…

 

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